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IT-Roadmap für die digitale Integration
Die Bundesregierung hat die gesellschaftliche Integration als Schlüsselaufgabe definiert, wobei „Integration“ hierbei als Querschnittsaufgabe zu sehen ist, die alle Politik- und Lebensbereiche umfasst: Vom Kindergarten über die Schule bis ins Berufsleben und hin zum Rentnerdasein. Auf dem Integrationsgipfel 2006 der Bundesregierung wurde beschlossen, in sechs thematischen Arbeitsgruppen wie Bildung und Ausbildung, Mädchen und Frauen sowie Sprache und Integration vor Ort tätig zu werden. Aus Sicht der Initiative D21 wird das Potenzial der Informations- und Kommunikationstechnologien noch nicht hinreichend eingesetzt, um die Sprachkompetenz sowie die beruflichen und gesellschaftlichen Chancen von Personen mit Migrationshintergrund zu verbessern.
Begleitend zum nationalen Integrationsplan gab die Initiative D21 der Bundesregierung daher eine IT-Roadmap "E-Integration" an die Hand, die innerhalb eines halben Jahres erarbeitet und veröffentlicht wurde. Hierin werden herausragende Praxisbeispiele und Handlungsempfehlungen gemäß der Arbeitsgruppen des Nationalen Integrationsplans aufgeführt, wie die Integration in Deutschland mit Hilfe der digitalen Medien erfolgreich vorangetrieben werden kann. Neue Wege der Integrationsarbeit wurden dabei aufgezeigt und im Rahmen einer Pressekonferenz am 13. Dezember 2007 mit Staatsministerin Prof. Dr. Maria Böhmer der Öffentlichkeit präsentiert.
Die IT-Roadmap „E-Integration“ empfiehlt sich als Nachschlagewerk für Politikerinnen und Politiker, Integrationsbeauftragte der Länder sowie zur Unterstützung für Entscheidungsprozesse in Unternehmen und Einrichtungen. Die Nachfrage nach dieser Publikation war so groß, dass die 1. Auflage bereits zwei Monate nach Erscheinen vergriffen war.

Download (PDF-Datei, 1620 kb)
Die IT-Roadmap „E-Integration“ stellt Positivbeispiele des Einsatzes der digitalen Medien bei und für Personen mit Migrationshintergrund dar, sie gibt jedoch keine Information über das Internetnutzungsverhalten dieser Bevölkerungsgruppe. Aus diesem Grund hat die Initiative D21 eine Sonderstudie zum (N)ONLINER Atlas durchgeführt, die Aufschluss über die Onliner- und Offlinerstrukturen bei den Personen mit Migrationshintergrund gibt. Im Rahmen einer Pressekonferenz werden die Ergebnisse am 18. September 2008 der Öffentlichkeit vorgestellt.




